Dunkelgraue Gewitterwolken bildeten die Kulisse für die Besichtigung der Überreste der Inkastätte Huánuco Pampa. Die Mauer auf dem Bild gehörte zu einem Tempel. Noch heute wird hier jährlich ein Fest zu Ehren der Sonne veranstaltet.

Um nach Huaraz und anschliessend nach Trujillo zu gelangen, waren ein letztes Mal hohe Andenpässe zu überqueren. Eine erste Tagesetappe ab La Unión führte uns nach Huanzala, eine auf rund 4000 Metern über Meer gelegene Bergbaustadt, wo wir in einer Bergarbeiterwohnung logieren durften.
Am nächsten Tag ging es bei schönem Wetter weiter aufwärts. Die einzigartige Berglandschaft mit Gesteinen in allen erdenklichen Formen und Farben entschädigte die Mühen des Anstiegs!

4874 Meter über Meer zeigte schliesslich Didis GPS-Gerät an der höchsten Stelle. Höher als der höchste Berg der Alpen, der Mont Blanc! Doch anders als bei uns in Europa ist hier die Planzenwelt in dieser Höhe noch erstaunlich vielfältig.

In dieser Umgebung könnte man Tage verbringen um die Eindrücke mit der Kamera festzuhalten! Leider verschlechterte sich das Wetter zunehmend, so dass einerseits die optimale Beleuchtung für Fotos fehlte, andererseits die aufziehenden Gewitter zur Eile antrieben.

Dunkle Wolken umhüllten uns. Die einsetzenden Hagelschauer gingen schliesslich während der Talfahrt in Regen über. Die letzten zwei Stunden unserer Königsetappe standen dann ganz im Zeichen von Durchnässung und eisiger Kälte. Während den gelegentlichen Zwischenstopps versuchten wir jeweils die gefühllosen Finger wieder einigermassen aufzutauen. Die Füsse liessen erst im Hostal mit einer warmen Dusche aufwecken.










